Black Widow Review-sehr enttäuschend?

4.8
(8)

Black Widow- ein wie immer guter Marvel MCU Film oder nur ein Enttäuschender Spy-Thriller?

Die Antwort gibt es in diesem Artikel:

Doch zuerst zu der bei Marvel Filmen üblichen Starbesetzung. Auch in Black Widow wird neben Scarlett Johansson in der Hauptrolle zum Beispiel auch ihre Schwester, Agentin, Yelena Belova – ihre Rolle übernimmt Florence Pugh, in den Vordergrund gerückt. Außerdem wird David Harbour, bekannt als Polizei-Sheriff aus „Stranger Things“, neues MCU-Mitglied. Er übernimmt die Rolle des Red Guardian, eine Art russisches Pendant zu Captain America. Komplementiert wird die Bande durch die Oscar-Nominierte Rachel Weisz („The Favourite“) als Melina Vostokoff.

Regisseurin ist Cate Shortland, eine Frau, die dank Filmen wie „Lore“ und „Berlin Syndrom“ auf den größten Filmfestivals zugegen war. Das Drehbuch wurde von  Jac Schaeffer geschrieben, die zuletzt das Drehbuch zur ersten MCU-Serie „WandaVision“ beitrug.

Der Film

Black Widow startet 1995 mit Natashas Familie, die ein glückliches und idyllisches Leben  in Ohio führt. Bis sie kurz darauf von S.H.I.E.L.D. Agents verfolgt werden und nach Kuba fliegen. Dort wird dann auch der Hauptbösewicht und Strippenzieher Drakov zum ersten und bis zum 3. Akt des Filmes auch einzigen mal gezeigt. Insgesamt ein sehr spannender Anfang, wie man es von Marvel Filmen gewohnt ist, nur leider geht es nicht so gut weiter.

Wir sehen, wie Natasha sich in Norwegen versteckt und dann wie ihre Schwester Yelena als Black Widow einen Auftrag ausführt. Sie schaltet das Ziel (eine frühere Widow) aus, aber wird kurz vorher noch von ihr mit einem roten Rauch erwischt. Es geht so schnell, dass man als Zuschauer keine Ahnung hat was passiert ist, oder warum es passiert. Durch diesen Rauch wurde die Gehirnwäsche von Drakov bei ihr aufgelöst und sie kann wieder klar denken. Auch im Verlauf des Films wird nicht erklärt wo der Rote Rauch herkam, wer ihn entwickelt hat und wie die frühere Widow den Rauch bekommen hatte.

Sinnlose Aktion Szenen die keine Spannung aufbauen

Natasha muss Nachts in die Stadt fahren und wird auf dem Weg vom Task Master angegriffen. Dieser hat sie mitten im Nirgendwo aufgespürt und versuchte den roten Rauch von ihr zu bekommen. Natasha schafft es zu entkommen und fährt in ihr Safe-House in Budapest um Antworten zu bekommen.

Der Film versucht auch hier wieder ein James Bond artiger Agenten Film zu sein, aber bevor Natasha überhaupt das Haus betritt ruft Yelena schon, dass sie drinnen ist. Der spannende Moment, ob vielleicht irgendjemand im Haus ist wird also von Anfang an genommen und raus kommt eine 6 Minütige Kampfszene zwischen den beiden Schwestern, die eigentlich unnötig ist, da Yelena nur das Gegenmittel und Natasha nur Antworten will.

Nachdem erklärt wurde, dass Drakov noch lebt, weil er auf mystische Weise damals zusammen mit seiner Tochter Natashas Anschlag überlebt hatte. Erzählt Yelena wie Drakov die Widows kontrolliert und man sie nur mit dem Gegenmittel befreien könne.

Der schlechte Gefängnisausbruch

Die beiden wollen sich also auf den Weg zu Drakov machen wissen aber nicht wo er ist. Da sie aber der Meinung sind, dass ihr Vater, der Red Guardian, es wissen müsse machen sie sich auf den Weg um ihn aus einem sibirischen Gefängnis zu retten.

Daraufhin folgt eine sehr schlecht durchdachte Gefängnis Flucht. Bei der die beiden Schwestern einfach nur mit einem Helikopter über das Gefängnis fliegen und erwarten, dass der Red Guardian sich unbewaffnet durch die ganze Anlage kämpft. Da das natürlich nicht klappt hilft Natasha ihm und löst dabei eine Lawine aus die hunderte unschuldige Gefängniswärter umbringt. Als sie ihren Vater dann gerettet haben wird schnell klar, dass er nur im Film ist um dick zu sein und schlechte Väter Witze zu reißen. Weil er aber auch nicht weiß wo Drakov ist gehen sie zu dritt ihre Mutter suchen.

Als sie sie dann gefunden haben stellt sich heraus, dass sie eine Wissenschaftlerin ist die Schweine quält und manipuliert. Daraufhin folgt eine Familienszene, bei der alle zusammen am Esstisch sitzen und wie eine normale Familie Probleme haben sollen. Doch ihre Mutter verrät sie an Drakov und so werden sie alle eingesperrt. Das war es so weit vom dritten Akt, da ich niemanden Spoilern möchte jetzt mein Fazit.

 

Fazit

Der Film macht vieles richtig, hat eine gute Grundlage (einen sehr beliebten Charakter) und eine gute Besetzung, aber trotzdem fühlt er sich nicht an wie ein Marvel Film und hat so viel verschenktes Potential. Black Widow war schon immer eine sehr beleibte und interessante Figur man hat sich gefragt warum sie eine so harte russische Agentin geworden ist und was sie in der Vergangenheit gemacht hat. Wie Loki in Avengers eins sagte „Can you wipe out that much red?“ stattdessen wird eine schlechte Familiengeschichte erzählt mit einem bösen, alten, dicken, Russen der kleine Mädchen einer Gehirnwäsche unterzieht und eine fliegende Luftbasis hat. Der Film funktioniert als ein Comedy Agentenfilm, aber nicht als ein Marvel Film der im selben Universum wie Infinity War spielt.

Alles im allem ein akzeptabler Film, aber man sollte nicht mit der qualitäts Erwartung eines normalen Marvel Filmes ins Kino gehen.

Autor: Jonathan Arbter

Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 4.8 / 5. Anzahl Bewertungen: 8

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Es tut uns leid, dass der Beitrag für dich nicht hilfreich war!

Lasse uns diesen Beitrag verbessern!

Wie können wir diesen Beitrag verbessern?

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu hinterlassen.