Herr der Ringe – Ein Traum von Fantasy

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Der Herr der Ringe: Die Gefährten

Ein episches Meisterwerk?

Der 2001, erschienene Film „Herr der Ringe: Die Gefährten“, kennzeichnet den Anfang der Herr der Ringe Saga und Frodo Beutlins Abenteuer in Mittelerde. Regisseur Peter Jackson legt hiermit den Start für eine Trilogie.

Der Anfang

Die Handlung beginnt im Auenland. Ein Gebiet, voll von blühenden Pflanzen, einer ausgeprägten Tierwelt und idyllischen Landschaftsbildern. Hier befinden sich auch viele kleine Dörfer, in denen die „Hobbits“ wohnen. Sie sind Menschen Ähnliche Wesen, aber nur 60-120 cm groß. Besonders, aber in diesen Landen, sticht das Dorf „Hobbingen“ heraus. Hier lebt der Hobbit Bilbo, mitsamt seinem Sohn Frodo. Nach einiger Zeit taucht, aber noch eine weitere Person auf. Dies ist niemand geringeres als der mächtige, aber freundliche Zauberer Gandalf.

Der Ring

Nach einer längeren Zeit im Auenland wird eines klar. Bilbo, der Vater Frodos, besitzt einen Gegenstand, der die Aufmerksamkeit Gandalfs auf sich zieht. Es ist ein Ring, aber nicht irgendeiner. Jener wurde von Sauron in den Feuern des Schicksalsberges geschmiedet. Erschaffen um alle anderen Ringe zu knechten und deren Träger zu verderben. Saurons Geist lebte, auch als er vernichtet wurde, weiterhin im Ring und wird es solange, bis dieser an der Stelle wo erschaffen wurde, auch wieder zerstört wird.

Die Ringe von denen vorher die Rede war sind auf mehrere Völker verteilt. 7 besitzen die Zwerge, 9 die Menschen und 3 die Elben. Saurons Ring hat aber nur Einfluss auf die der Zwerge und Menschen.

Jenen Ring verlor Gollum, ein Wesen dem der Ring in die Hände viel und ihn 500 Jahre lang verdarb, in einer Höhle, in die sich zufälligerweise auch der Hobbit Bilbo gewagt hatte. Dieser fand den Ring und brachte ihn mit ins Auenland, wo er bis heute von ihm verwahrt wird.

Der Anfang eines Abenteuers

Nach einiger Zeit überlässt Bilbo, von Gandalf gedrängt, seinem Sohn Frodo den Ring. Frodos Ziel, ist das in der Stadt Bree gelegene „Gasthaus zum Tänzelnden Pony“.

Mit dem Ring in der Tasche bricht Frodo, von einem anderem netten Hobbit, namens Sam, begleitet, auf, um zu vollenden was nötig ist. Doch schnell treffen sie auf weitere Unterstützung. Es sind Pippin und Merry. Beide sind neugierige und tollpatschige Burschen.

Währenddessen stattet Gandalf, dem Zauberer Saruman in Isengart einen Besuch ab. Nach einiger Zeit stellt sich heraus, dass jener mit Sauron zusammenarbeitet. Er besiegt Gandalf und sperrt ihn auf dem Dach seines Turmes ein.

Die erste Auseinandersetzung

Sauron, will seinen Ring zurück. Frodo bekommt diesen Willen zu spüren und muss sich zum ersten Mal einer Gefahr stellen. Einer der Nazgul, die neun Menschen mit den neun Ringen, macht jagt auf sie bzw. ihn. Sie können ihm knapp entkommen, sind jedoch nicht vollkommen in Sicherheit.

In der Stadt Bree treffen sie auf einen geheimnisvollen Mann, der sich als Aragon entpuppt. Jener wird sie auf ihrer zukünftigen Reise begleiten und eine wichtige Rolle in Mittelerde spielen.

Die Jagd

Der Ring wird immer noch gesucht. Die Nazgul sind der Gruppe, aus Frodo, Sam, Pippin, Merry und Aragon dicht auf der Spur. Nach einiger Zeit verlässt die Gruppe die Stadt. Ihre erste Rast machen sie am Wachtturm von Amon Sul. Durch ein Lagerfeuer, lenkt die Gruppe, die Aufmerksamkeit der Nazgul auf sich. Ein dummer Fehler, den Aragon nicht sehen kann, weil er kurz zuvor die Gruppe verlassen hatte, um das Gebiet auszukundschaften. Frodo aber sieht was seine Begleiter gemacht haben und löscht sofort das Feuer. Aber es ist zu spät. Die Nazgul sind bereits da. Es kommt zum Schlagaustauscht, bei dem die 4-er Gruppe aufgrund ihrer Kampffähigkeiten deutlich unterlegen ist. Unglücklicherweise wird Frodo von der Klinge eines Nazgul verletzt. Nachdem alles verloren scheint, taucht plötzlich Aragon auf. Der gut ausgebildete Krieger kann die Angreifer vorerst vertreiben.

Rettung ist nah

Frodos Wunde entwickelt sich zu einem großen Problem. Nach kurzer Zeit erscheint die Elbin Arwen, die versuchen will Frodo zu retten, indem sie ihn nach Bruchtal bringt, woher sie auch kommt. Auf dem Weg dorthin, muss sie sich in einer spannenden Verfolgungsjagd, gegen die Nazgul behaupten. Durch eine List kann sie diese abschütteln.

Die Gefährten

Frodo kann schließlich im Bruchtal gerettet werden und erwacht. Neben ihm sitzt Gandalf, der sich aus der Gefangenschaft Sarumans befreien konnte. Stück für Stück kommen immer mehr Leute nach Bruchtal. Es sind mächtige, einflussreiche und mutige Elben, Zwerge und Menschen. Darunter Legolas, Sohn des Königs der Elben, Gimli, Sohn des Gloin und Boromir, Sohn des Truchsesses von Gondor. Vereint wurde der Treff vom Halbelben Elrond. Er ist der Herr von Bruchtal. In der Besprechung ging es darum wie die Zukunft des Rings aussieht. Schnell kommt man hier zum Schluss, dass der Ring zerstört werden muss. Nun ist Frodos neue Mission, den Ring in den Feuern des Schicksalsberges zu zerstören und so Saurons Geist zu vernichten, der neu gestärkt, den Kontinent Mittelerde, mit riesigen Armeen von Orks, terrorisiert. Orks sind Wesen, die nur für den Krieg gezüchtet wurden. Sie schlüpfen nicht aus Eiern, oder entstehen durch Fortpflanzung. Sie werden in einer schleimartigen Brühe erschaffen und so geboren. Die Befehle über die Armeen der Orks, übernehmen Kommandeure, die mir Sauron in Kontakt stehen. Frodo stehen zu seiner Mission mehrere Leute bei, die sich die Gefährten nennen. Die Gruppe besteht aus Sam, Pippin, Merry, Legolas, Gimli, Boromir und Aragon.

Eine unerwartete Etappe

Bevor die Gruppe abreist, trifft Frodo noch eine andere, besondere Figur. Es ist sein Vater Bilbo, der sich im Bruchtal niedergelassen hat. Dieser überlässt ihm noch eine besondere Rüstung, durch die angeblich kein Schwert und Pfeil durchkommt. Ihr erster Marsch führt über Hügel und kleinere Berge. Jedoch wird die Gruppe von Spionen in Form von Vögeln fasst entdeckt. Sie beschließen über den gefährlichen Pass des Caradhras weiter zu reisen. Jedoch stoßen sie auch hier auf Wiederstand. Der von Saruman erzeugte Sturm bereitet der Gruppe Probleme. Sie beschließen umzukehren und nehmen einen anderen Weg. Die Gruppe macht sich zum Ziel die Mienen von Moria zu erreichen und zu durchqueren.

Dort angekommen öffnet sich, durch ein gelöstes Rätsel, die Tür. Als sie eintreten merken sie, dass dies keine belebte und bewohnte, sondern eine verlassene Miene ist. Es ist ein Massengrab mit vielen toten Zwergen. Auf dem Weg durch die Miene muss sich die Mannschaft einer Horde Orks stellen. Die erste Welle kann die Gruppe besiegen, aber schließlich merken sie, dass sie weitermüssen. Nach einer epischen Flucht vor den Geschossen der Orks, über einer zusammenbrechenden Brücke, stellt sich den Gefährten ein neuer Gegner in den weg. Es ist ein Balrog. Jenes Wesen, gehört zu einer Gruppe der mächtigsten Diener Morgoths. Morgoth ist der der mächtigste der Ainur und der Strippenzieher hinter Saurons Plänen. Unglücklicherweise wird Gandalf vom Balrog mit in die Tiefen einer Schlucht gerissen, die die Gruppe zuvor über eine kleine andere Brücke überquert hatte.

Der Weg nach Lothlorien

Nach einer Phase der Trauer, über Gandalfs vermeintlichen Tod, brechen die Gefährten zu den Wäldern Lothloriens auf. Dort angekommen werden sie von einer Gruppe Elbenkrieger empfangen, die sie zu Elbenzauberin Galadriel leiten. Am Abend bittet Frodo Galadriel den Ring an sich zu nehemen. Aber sie lehnt diese Bitte ab und sagt, dass er bestimmt sei den Ring zu tragen und die Aufgabe zu erfüllen. Wenn er keinen Weg findet, dann würde es laut ihr keiner. Anschließend gibt sie ihm noch ein Geschenk. Es ist ein Gefäß aus Kristall, mit dem Licht von Earendils Stern.

Aus Einsicht folgt Heldentum

Mit dem Geschenk und jenen Worten im Rücken geht die Reise auf einem Boot weiter. Nach einer kleinen Flussfahrt, legen die Gefährten an einem Ufer an. Aber plötzlich sind Frodo und Boromir nicht mehr da. Im Wald, der an das Ufer grenzt geraten beide in eine Auseinandersetzung. Boromir meint man müsse den Ring nicht zerstören, sondern könne diesen auch für Gutes einsetzten. Er sagt dies ohne zu wissen welchen Schaden jener Gegenstand beim Träger verursacht. Schnell wird dieser aggressiv, versucht Frodo zu attackieren und ihm den Ring zu nehmen. Frodo kann ihm entkommen. Direkt danach kommt Boromir zu Sinnen und merkt, dass der Ring ihn verrückt gemacht hat. Kurze Zeit später trifft Frodo auf Aragorn. Nach einem Vertraulichen Gespräch, weist Aragon ihm an zu fliehen, weil Orks in der Nähe sind. Ein Gefecht entbrennt. Die Gefährten, tun sich zusammen und bekämpfen die Orks. Anschließend stellt sich Boromir zwischen die finsteren Kreaturen und Merry und Pippin. Er versucht die Orks aufzuhalten. Der Anführer der Orks durchbohrt ihn mit mehreren Pfeilen, aber Boromir kämpft weiter. Nach einem weiteren Pfeil, der ihn durchbohrt, fällt er zu Boden. Der Anührer der Orks ist kurz davor ihm den Todesstoß zu verpassen, als Argon eingreift und den Anführer in einem Duell tötet. Nach einem berührenden Gespräch stirbt Boromir in Aragons Armen. Währenddessen beschließt Frodo alleine weiterzuziehen. Kurz nach dem er ablegt kommt Sam und will auch noch auf das Boot um mit Frodo weiterzureisen. Sam ertrinkt fasst aber wird von Frodo auf jenes Boot gerettet. Die restliche Gruppe aus Aragon, Legolas und Gimli macht sich auf die Suche nach Merry und Pippin. Nach einer kurzen Flussüberquerung und und einem Fußweg in die Berge endet der erste Film, mit Sam und Frodo, die nun zusammen weiterziehen.

Kritik – Ist „Herr der Ringe die Gefährten“ ein Meisterwerk?

Herr der Ringe: Die Gefährten“ besteht aus vielen kleinen Dingen, die wie bei einem Puzzle am Ende ein sehr gutes Gesamtbild liefern. Etwas wahrlich Episches ist die Musik. In Verbindung mit den Landschaften baut sie Stimmung und Aura auf. Was das Gesamtbild ebenfalls stärkt sind die Kamerafahrten. Unsere Helden werden in stilvollen Gebieten, ob beim Wandern, oder im Kampf von allen Seiten präsentiert. Insbesondere in bergigen Regionen spielt man mit den riesigen Landschaftsbildern Neuseelands. Das bringt uns schon zum nächsten Punkt. Neuseeland bietet diesem Film die perfekte Kulisse. Was mir besonders gefällt und dem Film zugutekommt, ist die Vielseitigkeit dieses Landes. Ob Grasland, Hügelland, Bergregionen, oder finstere Wälder, hier kommt nichts zu kurz. Wenn man schon sowas hat, braucht man eigentlich kein CGI. Jedoch kommt es an der einen, oder anderen Stelle auch noch zum Einsatz. Wenn es benutzt wird, hat es aber eine hochwertige Qualität. Es verleiht den tollen Landschaften, durch Gebäude und Festungen noch mehr tiefe. Was auch noch dazu beiträgt sind auch natürliche Extreme wie Schneestürme, Feuer, Regen und Dunkelheit. Man sieht, dass Peter Jackson versucht die Stärken Neuseelands mitzunehmen und das Potential mit seinen eigenen Ideen voll auszuschöpfen. In Verbindung zu all dem kommt die großartige Geschichte und die interessanten Charaktere. Von dem idyllischen, gemütlichen Auenland, über die Mienen Morias, bis hin zu den riesigen Wäldern liefert die Geschichte durchgehend spannende Dialoge. Peter Jackson findet ein gutes Maß zwischen ruhigeren und actionreichen Szenen. Die Charaktere kommen dabei auch nicht zu kurz. Jeder von ihnen weckt Interesse, ist gutgeschrieben und macht Lust auf mehr. Kommen wir zur Anfangsfrage zurück. Ist „Herr der Ringe: Die Gefährten“ ein Meisterwerk? Die Antwort lautet: Ja. Alle Punkte sind perfekt miteinander verflochten und erschaffen ein grandioses Gesamtbild.

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